El alemán.

Reisen, Impressionen, Reflexionen

Isla Navarino

Von Ushuaia ging es mit einem motorbetriebenen „Schlauchboot“ nach Puerto Navarino. Dort angekommen, die Überfahrt dauerte keine 30 Minuten, musste auf den Bus umgestiegen werden, der uns dann letztendlich nach Puerto Williams brachte.

Mit dem Fahrrad durfte ich leider nicht fahren, die wollten uns lieber gleich alle direkt zur Einreisebehörde bringen (schließlich betrat ich ja wieder chilenischen Boden).

Puerto Williams ist ein geradezu verschlafenes Nest, dass sich ohne Zweifel der Langsamkeit verschrieben hat. Hier wird man geradezu gezwungen, lange auszuschlafen und zu relaxen. Es sei denn, man startet mal extra früh zu einer der vielen Wanderungen.

Ich wanderte, nach einigem Zögern, schließlich doch den Circuito de los Dientes. Nur mit meinen Sneakern an den Füßen und einem schweren Rucksack, den ich zuvor ausgeliehen hatte, ging es los (verrückt ich weiß). Mit dem Wetter hatte ich aber ziemliches Glück. Insgesamt relativ viel Sonne und nur sehr wenig Regen und Wind. Belohnt wurde das Ganze mit traumhafter Landschaft und wunderbarer Einsamkeit inmitten unberührter Natur. Der Trail war schon etwas anspruchsvoller, denn teilweise musste ich mich durch Schlamm, Morast, umgestürzte Bäume und sogar etwas Schnee kämpfen, an Wurzeln hochziehen oder steile rutschige Abhänge herunterschlittern.

Ich benötigte für die knapp 40 bis 50 km letztendlich nur zwei Tage.

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