El alemán.

Reisen, Impressionen, Reflexionen

Perito Moreno Gletscher

In Punta Arenas wurde erst einmal das Fahrrad komplett überholt und die Vorräte aufgestockt. Des Weiteren wurden nötige Fahrrad-Accessoires (u. a. ein praktischer Rückspiegel für den Helm) gekauft und der Sattel abermals geschweißt. Kleidung, Zelt und meine Matratze wurden ebenfalls repariert.

Zwischen Punta Arenas und dem Gletscher liegt eigentlich nur blankes, trockenes und wüstes Land. Sogar einige Minenfelder liegen hier direkt an der Straße – Wildcampen nicht zu empfehlen. Viele Tiere sieht man hier natürlich auch nicht herumlaufen. Typisch sind halt die Rheas, Guanakos, Graufüchse und Gürteltiere.

Der Wind weht hier auf der Westseite weniger böig, dafür aber wesentlich konstanter. Wind so um die 40 bis 50 kmh, hauptsächlich Westwind, also meist Gegenwind (Ich habe schon fast die Beinmuskulatur eines Bahnradfahrers).

El Calafate ist eine kitschige Touristen-Stadt, deshalb campte ich wild vor der Stadt, direkt am Lago Argentino. Der Gletscher wurde einen Tag später besucht. Ich fuhr natürlich mit meinem Fahrrad, statt mit dem Touristenbus, was wäre mir sonst für eine schöne Strecke entgangen!

Der Gletscher kann für 700 Pesos bestaunt werden, die kleine Bootsfahrt kostete ebenfalls 700 Pesos, aber es lohnte sich! Immerhin kalbte er direkt vor meinen Augen, welch wunderbarer Zufall.

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